Wir sind eine Freikirche!

Außer Staatskirchen und Landeskirchen gibt es in Europa auch Freikirchen. Freikirchen wurden gegründet, um christliche Gemeinden nach biblischem Vorbild zu schaffen. Freie Kirche heißt nicht nur, unabhängig und frei zu sein von Staatsverflechtungen, frei ist auch die wirtschaftliche Situation. Die Mitglieder der Gemeinden unterstützen auf freiwilliger Basis mit Spenden den gesamten Dienst, eine finanzielle Verwicklung mit Interessengruppen gibt es nicht. Als Freikirchen lehnen wir Kirchensteuer und Zwangseinzug von Beiträgen ab. Freikirche sein bedeutet aber vor allem, in Unabhängigkeit und mit freiwilligem Engagement alle Bestrebungen darauf zu richten, entsprechend dem Vorbild des Neuen Testaments zu leben und zu wirken.


Wir gehören zu den  Pfingstkirchen!

Im Zuge der weltweiten pfingstlichen Bewegung bildeten sich in den Jahren 1906 bis 1908 die ersten Gemeinden der Pfingstkirchen in Deutschland. Nach dem 2. Weltkrieg entstand daraus der BFP, der heute der größte Bund von Pfingstgemeinden in Deutschland ist. Das namensgebene Merkmal der Pfingstgemeinde ist der Glaube, dass der heilige Geist an Pfingsten die Jünger Jesu erfüllt hat und dies seitdem jedem Menschen erfahrbar ist. Pfingstgemeinden zeichnen sich aus durch eine starke Zusammengehörigkeit unter den Mitgliedern, die durch die Lebendigkeit der immer wieder gemachten Erfahrung der Präsens Gottes ständig neue Kraft erhält.

Was wir Glauben und Lehren

1. Gott
Wir glauben an den einen ewigen Gott der Bibel, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der sich uns als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart.

2. Gott-Vater 
Wir glauben an Gott den Vater, den Ursprung aller Vaterschaft, der in Barmherzigkeit und Fürsorge sich den Menschen zuwendet und will, dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Deshalb hat Er in Seiner alle menschliche Vorstellung übersteigenden Liebe Seinen Sohn zur Errettung einer verlorenen Welt dahingegeben.

3. Jesus Christus 
Wir glauben an Jesus Christus, das fleischgewordene Wort Gottes, gezeugt vom Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. In Ihm hat Gott sich uns Menschen endgültig zum Heil geoffenbart.
Davon gibt die Bibel, die von Gottes Geist inspirierte Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes, als unfehlbare Richtschnur unseres Lebens, Denkens und Handelns Zeignis. Als fleischgewordenes Wort Gottes hat Jesus Christus durch Sein stellvertretendes endgültiges Opfer in Seinem Tod am Kreuz ein für allemal das Heil für alle Menschen erwirkt, um nach Auferstehung und Himmelfahrt - zur Rechten Gottes sitzend - sich für uns fürbittend beim Vater zu verwenden.
Wir glauben, dass Jesus, unser Herr, in Kraft und Herrlichkeit wiederkommen wird, den Erretteten zu ewiger Herrlichkeit und den Verlorenen zu ewigem Gericht. In Ihm lädt Gott alle Menschen als verlorene Sünder ein, Sein Heil durch Buße und Glauben zu empfangen.

4. Heiliger Geist 
Wir glauben an den Heiligen Geist, der aufgrund der Erlösung Jesu Christi durch die Wiedergeburt neues Leben in uns schafft und in der Auferstehung aus den Toten zur Vollendung bringt.
Durch die Taufe mit dem Heiligen Geist will der erhöhte Herr alle Gläubigen zum Dienst befähigen. Durch Seine Gegenwart in den Wiedergeborenen bringt Er die Frucht des Geistes hervor. Dabei teilt der Heilige Geist in göttlicher Souveränität verschiedene Gaben, Dienste und Wirkungen zur gegenseitigen Auferbauung der Gläubigen und zum Dienst an der Welt zu.

 

5. Die Gemeinde 
Wir glauben, dass die Gemeinde die von Gott herausgerufene Gemeinschaft der von Sünde Erlösten ist, durch die Er der Welt Sein Heil verkünden lässt.
Sie ist der Leib Jesu außerdem der Ort des gegenseitigen Dienstes, zu dem Gott alle Glieder beruft und befähigt.
Durch die Taufe (durch untertauchen) aufgrund des persönlichen Bekenntnisses der Vergebung der Sünden und des Glaubens an Jesus Christus werden die Gläubigen der lokalen Gemeinde hinzugetan. Im Abnedmahl verkündigt sie den Tod des Herrn und die gemeinsame Teilhabe an Jesus Christus als dem Haupt der Gemeinde, Seinem Leib, in Erwartung seiner Wiederkunft. Die Teilhabe an Jesus, ihrem Herrn, schließt besonders die Heiligung und die glaubensvolle Erwartung auf Heilung und Wiederherstellung des ganzen Menschen ein.

 


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